Laute Musik als Ursache für Hörprobleme

Die Welt wäre ohne Musik ein wenig langweiliger. Per Knopfdruck ertönt die Lieblingsmusik im Ohr – und kann hier für langfristige Hörprobleme sorgen. Doch nicht nur MP3-Player, deren Ohrstöpsel tief im Gehörgang sitzen, verursachen Hörprobleme. Generell sorgen laute Musik und übermäßige Beschallung dafür, dass langfristige Hörprobleme und Hörschäden attestiert werden, die bis zu einer Schwerhörigkeit reichen.

Warum sorgt laute Musik für Hörprobleme?

Laute Musik in einer Diskothek oder durch den MP3-Player kann zu Hörproblemen führen. Schon ein Besuch in einer Diskothek oder das Hören von zu lauter Musik via Kopfhörer, können das Ohr schädigen, Hörprobleme verursachen und letztendlich ein Schwerhörigkeit zur Folge haben. Die Haarsinneszellen im Innenohr nehmen den Schall von den Gehörknöchelchen und dem Trommelfell auf und leiten diesen an das Gehirn weiter. Werden die Haarsinneszellen unwiderruflich geschädigt, sind Hörschäden die Folge, denn Haarsinneszellen sind unersetzlich. Pfeifen, Rauschen, Ohrenschmerzen oder dumpfe Geräusche sind ein deutliches Warnsignal, dass das Ohr einer zu großen Lärmbelästigung ausgesetzt worden ist. Die Stärke des Schalls wird in Dezibel gemessen. Ist das Ohr über mehrere Stunden einer Dezibelstärke von 85 ausgesetzt, kann das in letzter Konsequenz eine bleibende Schwerhörigkeit zur Folge haben.

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Hörschaden durch Musik

Noch lachen sie, ABER: Zu laute Musik ist schädlich für die Sinneszellen in unserem Ohr.


Risikofaktoren durch laute Musik

Diskos, Rockkonzerte oder Kopfhörer bieten Dezibelstärken, die deutlich über 100 liegen können. Diese Lautstärke ist eindeutig zu viel für die empfindlichen Haarsinneszellen. Wer ab und zu seinen Ohren laute Musik zumutet, muss allerdings keine dauerhaften Hörschäden befürchten. Sehr häufige Diskobesuche mit einem hohen Geräuschpegel können jedoch zu einer späteren Schwerhörigkeit und der Notwendigkeit führen, im Alter ein Hörgerät tragen zu müssen. Auch wer die Lautstärke des MP3-Players ständig bis zum Anschlag dreht, läuft Gefahr das Gehör zu schädigen. Im schlimmsten Fall können die Haarsinneszellen abreißen, was eine sofortige Schwerhörigkeit bis zum Hörverlust zur Folge haben kann.

Prävention: Wie man Hörschäden vermeidet

Um Schwerhörigkeit und Hörschäden zu vermeiden, sollten die Lärmquellen minimiert werden. Bei der so genannten Schallleitungsschwerhörigkeit werden die Impulse vom Innenohr nicht mehr wahrgenommen. Dabei kann die Schallleitungsschwerhörigkeit durch eine permanente Beschallung mit lauter Musik verursacht werden. Um eine Schallleitungsschwerhörigkeit zu vermeiden, ist es ratsam, seinen Ohren nach einem Diskobesuch oder lauter Musik eine längere Ruhepause zu gönnen. Ein wirksames Mittel gegen Schallleitungsschwerhörigkeit bietet auch das Tragen von Gehörschutz. Ein Gehörschutz sollte deshalb getragen werden, weil die Lautstärke gedämpft wird und so die Ursachen der Schallleitungsschwerhörigkeit minimiert werden. Ist die Schwerhörigkeit weit fortgeschritten, kann in der Regel nur ein Hörgerät Abhilfe schaffen.

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Hörschäden durch Musik

Zu laute Musik aus dem MP3-Player schadet unser Gehör dauerhaft.


Hörschäden: Hilfe durch Hörgeräte

Liegen bereits starke Hörprobleme vor, so bieten Hörgeräte eine umfassende Hilfe. Dabei werden die Hörgeräte dem individuellen Hörverlust angepasst und sorgen dafür, dass Umgebungsgeräusche und Sprache wieder besser gehört werden. Hörgeräte sind kleine Allrounder, die bei fast allen Hörschäden Hilfe bieten. Hörgeräte gleichen den Hörverlust aus, der durch zu laute Musik hervorgerufen werden kann. Nicht immer müssen Hörprobleme sofort auftreten. Schwerhörigkeit kann auch eine Folge von zu lauter Musik in der Jugend sein. Oft wird das Hörgerät erst dann angeschafft, wenn die Schallleitungsschwerhörigkeit bereits große Einschränkungen des Hörvermögens verursacht. Das Hörgerät bietet zwar Hilfe, doch ein umsichtiges und dosiertes Hören von Musik kann verhindern, dass ein Hörgerät überhaupt getragen werden muss.


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