Juli / August 07  . . . : : AKTUELL : : . . .                                                                   

 

 

 

HNO-Ärzte in Deutschland fällen ein überaus positives Urteil über digitale Hörsysteme und empfehlen die Anpassung der Geräte durch einen Hörakustiker. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts TNS-Healthcare unter niedergelassenen Hals-Nasen-Ohren-Ärzten im Auftrag des Forum Besser Hören.

Demnach teilen 89 Prozent der befragten HNO-Ärzte die Einschätzung, dass Hörsysteme technologisch hochwertige medizinische Hilfsmittel sind, welche die Lebensqualität von Hörgeminderten erheblich verbessern. 11 Prozent der HNO-Ärzte meinen, Hörsysteme seien notwendige medizinische Hilfsmittel, die vielen Hörgeminderten Erleichterung bringen können. Befragt nach dem Hörerfolg durch Hörsysteme, gaben 77 Prozent der HNO-Ärzte an, dass die Patienten nach erfolgter Anpassung der Geräte zufrieden waren und ihr Hörvermögen wesentlich verbessert sahen.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die erfolgreiche Eingewöhnung an Hörsysteme. Um diese zu gewährleisten, empfiehlt die überwiegende Mehrheit von 84 Prozent der HNO-Ärzte nach einer Verordnung von Hörsystemen die Folgebetreuung ihrer Patienten durch eines der rund 3.500 Fachgeschäfte für Hörakustik in Deutschland. Hintergrund: Nur ausgebildete Hörakustiker verfügen über die Kompetenz, aus der Vielzahl hochwertiger Produkte der führenden Hersteller die individuell geeigneten Hörsysteme auszuwählen, anzupassen und zu programmieren. Hinzu kommen Leistungen wie ein gezieltes Hörtraining, das den Patienten die Anfangsphase erleichtert und speziell das Sprachverstehen verbessert.

Insgesamt haben Hörprobleme in Deutschland laut Befragung deutlich zugenommen. So gaben 43 Prozent der HNO-Ärzte an, dass der Anteil ihrer Patienten mit Hörschwäche in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. Nach aktuellen Studien leben in Deutschland mehr als 16 Millionen Menschen mit Hörproblemen. Im Rahmen der Befragung wurden bundesweit 150 Interviews mit repräsentativ ausgewählten, niedergelassenen Hals-Nasen-Ohren-Ärzten durchgeführt. FBH