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HNO-Ärzte
in Deutschland fällen ein überaus positives Urteil über digitale Hörsysteme
und empfehlen die Anpassung der Geräte durch einen Hörakustiker. Dies ist
das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts
TNS-Healthcare unter niedergelassenen Hals-Nasen-Ohren-Ärzten im Auftrag
des Forum Besser Hören.
Demnach teilen
89 Prozent der befragten HNO-Ärzte die Einschätzung, dass Hörsysteme
technologisch hochwertige medizinische Hilfsmittel sind, welche die
Lebensqualität von Hörgeminderten erheblich verbessern. 11 Prozent der
HNO-Ärzte meinen, Hörsysteme seien notwendige medizinische Hilfsmittel,
die vielen Hörgeminderten Erleichterung bringen können. Befragt nach dem Hörerfolg
durch Hörsysteme, gaben 77 Prozent der HNO-Ärzte an, dass die Patienten
nach erfolgter Anpassung der Geräte zufrieden waren und ihr Hörvermögen
wesentlich verbessert sahen.
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Eine zentrale
Rolle spielt dabei die erfolgreiche Eingewöhnung an Hörsysteme. Um diese
zu gewährleisten, empfiehlt die überwiegende Mehrheit von 84 Prozent der
HNO-Ärzte nach einer Verordnung von Hörsystemen die Folgebetreuung ihrer
Patienten durch eines der rund 3.500 Fachgeschäfte für Hörakustik in
Deutschland. Hintergrund: Nur ausgebildete Hörakustiker verfügen über die
Kompetenz, aus der Vielzahl hochwertiger Produkte der führenden Hersteller
die individuell geeigneten Hörsysteme auszuwählen, anzupassen und zu
programmieren. Hinzu kommen Leistungen wie ein gezieltes Hörtraining, das
den Patienten die Anfangsphase erleichtert und speziell das Sprachverstehen
verbessert.
Insgesamt haben
Hörprobleme in Deutschland laut Befragung deutlich zugenommen. So gaben 43
Prozent der HNO-Ärzte an, dass der Anteil ihrer Patienten mit Hörschwäche
in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. Nach aktuellen Studien
leben in Deutschland mehr als 16 Millionen Menschen mit Hörproblemen. Im
Rahmen der Befragung wurden bundesweit 150 Interviews mit repräsentativ
ausgewählten, niedergelassenen Hals-Nasen-Ohren-Ärzten durchgeführt. FBH
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