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  Die Kosten für Ersatzleistungen für Lärm bedingte Hörschäden belaufen sich im kanadischen Ontario auf ganze 100 Millionen kanadische Dollar.
Eine Regierungsinitiative in Ontario, Kanada, zielt darauf ab, Schwerhörigkeit bei Arbeitern, die in lauten Arbeitsumfeldern tätig sein müssen, vorzubeugen und so Ersatzleistungen zu reduzieren.

Laut kanadischem Schwerhörigenbund sind 35 Prozent der kanadischen Arbeiter der Schwerindustrie schädigendem Lärm ausgesetzt.

Starke Lärmbelästigung am Arbeitsplatz führt oft zu dauerhafter Arbeitsunfähigkeit. Der geschätzte Umfang der Ersatzleistungen bezifferte sich in Ontario von 1995 bis 2004 auf rund 100 Millionen kanadische Dollar.

Die Regierung Ontarios fokussiert auf eine Verbesserung der Gesundheit und Sicherheit, v.a. an Arbeitsplätzen in der Offshore-Öl- und Gasindustrie. Die maximale Lärmbelastung wird von der bisherigen Lärmgrenze von 90 dB auf 85 dB gesenkt. Und es werden genaue Zeitangaben für das durchschnittliche Lärmlimit eines Arbeitstages festgelegt.

„Lärmbedingte Schwerhörigkeit ist ein ernster und vermeidbarer Arbeitsschaden, der viele Industrie-Arbeiter in Ontario betrifft. Unsere Regierung setzt sich dafür ein, diese Arbeiter davor zu schützen, indem sie die erste bedeutende Revision der Lärmgrenze am Arbeitsplatz seit 30 Jahren vorgenommen hat“, so Arbeitsminister Steve Peters gegenüber der CMW group.Die neuen Bestimmungen treten Juli 2007 in Kraft.

Quellen: www.cnw.ca, 2. Januar 2007 und der Kanadische Schwerhörigenbund, Fundstelle: hear-it.org