| A |
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Akustik
Lehre und Wissenschaft vom Schall und seiner
Wahrnehmung.
Akustische Rückkopplung
Schall, der entsteht, wenn ein
Verstärkungssystem nicht abgeschlossen ist; verstärkter Schall verlässt
den Gehörgang, erreicht das Mikrofon und wird erneut verstärkt: Das
Hörgerät pfeift.
Audiogramm
Darstellung der Hörschwelle und ggf. andere
Kenngrößen zur Beschreibung des Gehörs bzw. der Schwerhörigkeit (siehe
auch Audiometer, audiometrische Tests).
Audiologie
Lehre und Wissenschaft, die sich mit der
Diagnostik, Behandlung und Prävention von Schwerhörigkeit beschäftigt.
Audiometer
Elektronisches Gerät zur Messung der
Hörempfindlichkeit.
Audiometrische Tests
Angewandte Verfahren zur Bestimmung der Art
und des Grades der Schwerhörigkeit.

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| B |
Binaurale Versorgung
Versorgung mit zwei Hörgeräten, eines für
jedes Ohr.

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| C |
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Cerumen
Sekret der Drüsen im äußeren Gehörgang;
umgangssprachlich: Ohrenschmalz.
Cerumenschutz
Schutzabdeckung über der
Schallaustrittsöffnung eines Im-Ohr-Hörgerätes; sie verhindert, dass
sich Cerumen im Hörer des Gerätes ansammelt.
Chronische Mittelohrentzündung (Otitis media)
Hartnäckige Entzündung des Mittelohrs, die
länger als 8 Wochen dauern kann.
CIC-Hörgerät
(CIC = completely in canal)
Gehörgangshörgerät; das kleinste Hörgerät auf dem Markt; wird im
Gehörgang getragen; erzielt auf Grund der Nähe des Hörers zum
Trommelfell höhere Verstärkung bei weniger Leistungsaufnahme.
Cortisches Organ
Hörorgan aus Sinnes- und Stützzellen, das
sich auf der Basilar-Membran in der Hörschnecke (Cochlea) befindet.

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| D |
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Digitale Hörgeräte
Hörgeräte, die Audiosignale digital
verarbeiten; Synonym: DSP-Hörgerät.
Digital programmierbares Hörgerät
Modernes Hörgerät, das digitale und analoge
Technologie miteinander verbindet.
Digitale Signalverarbeitung
Verarbeitung eines Signals durch mathematische
Algorithmen.
(auch DSP = digital signal processing)
Dezibel
Kenngröße für die Lautstärke eines
akustischen Signals.

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| E |
Empfänger (auch FM-Empfänger)
Teil eines vom Hörgerätenutzer getragenen FM-Systems, das Signale vom FM-Sender aufnimmt und an das Hörgerät
weiterleitet. (s. a. FM-System)

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| F |
FM-System
Ein Kommunikationssystem zur Verbesserung des
Sprachverständnisses in schwierigen Hörsituationen, bei dem ein vom
Sprecher getragenes Funkmikrofon (Sender) drahtlos Signale per
Frequenzmodulation (UKW) an einen vom Zuhörer getragenen Empfänger
sendet.

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| G |
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Gebärdensprache
Form der Kommunikation mit den Händen, bei
der Worte und Begriffe durch Handzeichen und Handbewegungen dargestellt
werden.
Gehörgangshörgerät (CIC)
(CIC = completely in canal) Das kleinste
Hörgerät auf dem Markt; wird im Gehörgang getragen; erzielt auf Grund
der Nähe des Hörers zum Trommelfell höhere Verstärkung bei weniger
Leistungsaufnahme.
Gehörknöchelchen
Die drei Knöchelchen - Hammer, Amboss,
Steigbügel -, die den Schall vom Trommelfell durch die Paukenhöhle zum
ovalen Fenster der Schnecke übertragen.

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| H |
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Hinter-dem-Ohr-Hörgerät
HdO-Hörgerät; Hörgerät, das hinter dem Ohr
getragen wird und an den Gehörgang mit einem Ohrpassstück gekoppelt ist.
Hörbarer Frequenzbereich
Hörbarer Bereich von Frequenzen, der bei
jungen Menschen von ungefähr 15 Hz bis 20.000 Hz reicht.
Hörer
Miniaturlautsprecher in einem Hörgerät.
Hörfeld
Dynamischer Hörbereich von der
Hörbarkeitsschwelle bis zur Unbehaglichkeitsschwelle über den gesamten
audiometrischen Frequenzbereich.
Hörgerät
Ein elektronisches Gerät zur Verstärkung und
Übertragung der Schallwellen an das Ohr. Die hauptsächlichen Bauelemente
sind Mikrofon, Verstärker und Hörer.
Hörverlust
Verminderung der Hörempfindlichkeit.

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| I |
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IO-Hörgerät
Im-Ohr-Hörgerät; maßgefertigtes Hörgerät,
das im Gehörgangseingang getragen wird. Baugrößen: Concha, Halbconcha,
Kanal, Mini-Kanal, CiC.
Innenohr
Bestehend aus den Sinnesorganen für Hören
(Schnecke) und Gleichgewicht
(Vorhofs-Bogengang-System).

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| J
- K |
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Knochenleitungs-Hörgerät
Hörgerät, am häufigsten verwendet bei
Mittelohrproblemen; das verstärkte Signal wird durch einen am
Warzenfortsatz befindlichen Knochenvibrator übermittelt; dadurch wird das
Mittelohr umgangen und die Cochlea (Schnecke) direkt stimuliert.
Klangregelung
Potentiometer oder ein anderer Steller am
Hörgerät, der den Frequenzgang ändert.
Kugelmikrofon
Ein Mikrofon, das nicht richtungsabhängig
arbeitet, sondern Signale von allen Seiten gleich laut aufnimmt.

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| L |
Lautstärkeregelung
Manuelle oder automatische Regelung der
Verstärkung eines Hörgerätes.

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| M
- N |
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Mittelohr
Teil des Ohres, der vom Trommelfell bis hin
zum ovalen Fenster der Schnecke reicht, inklusive Gehörknöchelchen und
Paukenhöhle; dient zur Ankopplung des vom Trommelfell aufgenommenen
Schalls in die Schnecke.
Mittelohrentzündung (Otitis media)
Entzündung des Mittelohres, in den meisten
Fällen resultierend aus einer Fehlfunktion der Ohrtrompete.
Monaurale Versorgung
Versorgung lediglich eines Ohres mit einem
Hörgerät.

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| O |
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Ohrabdruck
Abdruck vom äußeren Ohr zur maßgerechten
Anfertigung eines Ohrpassstückes oder des Gehäuses eines
Im-Ohr-Hörgerätes.
Ohrenschmalz
Umgangssprachlicher Ausdruck für Cerumen -
das Sekret der Drüsen im äußeren Gehörgang.
Ohrpassstück
Anhand eines Ohrabdruckes maßgefertigter
Kunststoff-Einsatz zur Verbindung eines HdO-Geräts mit dem Gehörgang;
Synonym: Otoplastik.
Otitis externa
Entzündung des äußeren Ohres, in der Regel
des Gehörganges.
Otitis media
Entzündung des Mittelohres, in den meisten
Fällen resultierend aus einer Fehlfunktion der Ohrtrompete.
Otoskop
Ein Gerät, bestehend aus Ohrtrichter und
Lichtquelle, zur visuellen Untersuchung des Gehörganges und des
Trommelfelles.

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| P
- Q |
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Pädaudiologe
Audiologe, der sich auf die Diagnose und
Behandlung von Hörschäden bei Kindern spezialisiert hat.
Persönliches FM-System
Audiozubehör zum Hörgerät, bestehend aus
einem vom Sprecher getragenen Funkmikrofon (Sender), das drahtlos Signale
per Frequenzmodulation (UKW) an einen vom Zuhörer (Hörgeräteträger)
getragenen Empfänger sendet; zur Verbesserung der Kommunikation in
schwierigen Hörsituationen.
Programmierbares Hörgerät
Hörgerät mit analoger oder digitaler
Signalverarbeitung, dessen Parameter mit einem Computer eingestellt
werden.

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| R
- S |
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Richtmikrofon
Ein Mikrofon, das auf den Schall von vorne
empfindlicher reagiert als aus einer anderen Richtung; Gegenteil:
Kugelmikrofon.
Richtungshören
Fähigkeit, die Richtung zu bestimmen, aus der
ein Geräusch kommt.

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| T
- Z |
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Taschenhörgerät
Hörgerät, dessen Komponenten sich in einem
an der Brust getragenen Kästchen befinden, das durch ein Kabel mit einem
im Ohr getragenen Hörer verbunden ist; heutzutage kaum noch verwendet.
T-Schalter
Ermöglicht die Verwendung einer
Induktionsspule zum Empfang elektromagnetischer Signale von einem Telefon
oder einem Schleifeninduktionssystem.
Verstärkung
Erhöhung der Schallintensität, des
Ausgangssignals gegenüber der Schallintensität des Eingangssignals.
|
| Mit
freundlicher Genehmigung der Phonak GmbH |