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Experten warnen vor einer ständigen Geräuschkulisse
in der Wohnung. Doch gegen den Lärm in den eigenen vier Wänden kann man
mit einfachen Mitteln etwas tun.
Im Herbst und Winter verbringen Menschen etwa 90 Prozent ihrer Zeit in
geschlossenen Räumen. Dort sind sie einer ständigen Geräuschkulisse
ausgesetzt: laufende Radio- und Fernsehgeräte, herum tollende Kinder,
Bau- und Renovierungsarbeiten.
Schon das Brummen des Kühlschrankes und normale Hintergrundgeräusche
summieren sich auf eine konstante Lärmbelastung von etwa 35 bis 40
Dezibel, weiß die Europäische Teppich-Gemeinschaft in Bonn. Folgen können
Lern- oder Konzentrationsschwierigkeiten sein. Schlafstörungen beginnen
ab einem Pegel von 35 Dezibel. Davon wachen die meisten zwar nicht auf,
doch ihr Schlaf ist gestört und bringt nicht die richtige Erholung. Für
mehr Ruhe empfiehlt Professor Dr. Klaus Fiedler, Vorsitzender des
Ausschusses Wohnmedizin und Bauhygiene der Gesellschaft für Hygiene und
Umweltmedizin, einen Lärm-Check.
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Maßnahmen
gegen den Lärm in den eigenen vier Wänden:
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Kinder sollten zu Hause statt fester Schuhe Pantoffeln oder dicke
Strümpfe tragen.
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Lärm dämmende Beläge wie Teppichböden schlucken Geräusche. Der
Trittschall verringert sich. Je dicker und weicher der Teppich, desto
stärker ist der Ruheeffekt.
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Beim Kauf von Elektro- oder Haushaltsgeräten auf die Geräuschentwicklung
achten.
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Vorhandene Geräte auf eine weiche Unterlage stellen.
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Lautsprecher der Stereoanlage nicht an der Wand aufhängen, damit
die Musik nicht unnötig weitergetragen wird.
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Fenster geschlossen halten und kräftig lüften, um den Lärm von
draußen nicht herein zu lassen.
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Das Schlafzimmer überprüfen: Stehen die Betten im ruhigsten Teil
der Wohnung? Oder kann durch Verlegung
in einen anderen Raum mehr Nachtruhe erzielt werden?
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