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Wenn sich Kinder dauerhaft
mit zu lautem Spielzeug beschäftigen, kann es zu irreversiblen Hörschäden
kommen.
Neben
dem Dauerlärm sind kurze, laute Knalle besonders gefährlich. Da dieser
Lärm nur so kurz zu hören ist, wird die tatsächliche Lautstärke gar
nicht so stark empfunden. Doch bereits ein einziger Knall kann das Gehör
für immer schädigen. Hier steht eine am Ohr abgefeuerte Zündplättchen-
Spielzeugpistole mit bis zu 180 Dezibel einem Gewehr der
Bundeswehr keineswegs nach. Der Gewehrschuss ist für das Ohr des
Schützen bis zu 170 Dezibel laut.
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Ein von der Zeitschrift Computerbild durchgeführter
Test mit Spielzeughandys führte zu einem alarmierenden Ergebnis: Nur ein
einziges Spielzeug bestand alle amtlich zugelassenen Messungen. Einige
Produkte sind, direkt ans Ohr gehalten, sogar lauter als ein Düsenjet in
15 Metern Entfernung oder eine Trillerpfeife in einem Meter Entfernung.
Das lauteste Spielzeughandy erreichte bei einer Schalldruckmessung 133
dB(A).
Die Fördergemeinschaft Gutes Hören
empfiehlt, Lärm - wo immer es geht - zu vermeiden. Kinder sollten über
die Gefahren lauter Knalle informiert werden.
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