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Schon
Robert Koch sagte, dass der Mensch eines Tages den Lärm so unerbittlich
bekämpfen müsse wie die Cholera.
Was für den einen schön ist, kann vom anderen als störender Lärm
empfunden werden. Die Geräuschkulisse in einem Hallenschwimmbad wird von
Kindern beispielsweise anders beurteilt als von Schwimmlehrern. Wer
häufig eine Diskothek besucht oder im Fußballstadion ein Tor bejubelt,
spricht in der Regel kaum von Lärm.
Unabhängig davon, wie Geräuschkulissen subjektiv empfunden werden,
belastet jede Art von Lärm unser Gehör, auch wenn dies unbewusst
geschieht. Je größer die Lärmbelastung, desto stärker werden die
Härchen der Hörsinneszellen gegen die Deckmembran gedrückt.
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Wird das
Ohr für längere Zeit solchen Belastungen ausgesetzt, werden die
Hörsinneszellen in der Schnecke unwiderruflich zerstört.
Schwerhörigkeit oder Taubheit können die Folge sein. Dies sind daher
häufige Berufskrankheiten, zum Beispiel bei Straßenbauarbeitern und
Diskjockeys.
Bei
Lärmmessungen wird vor allem der Schalldruck gemessen. Als Maßeinheit
hierfür wird das Dezibel (dB) verwendet. Die Skala reicht von der
Hörgrenze (0 dB = gerade noch hörbar) bis zur Schmerzgrenze (120 dB =
unerträglicher Lärm).
Die ersten Anzeichen einer Hörschädigung sind Ohrensausen, Druckgefühl
im Kopf, Verlust der Hörfähigkeit von Frequenzen um 4.000 Hertz.
Letzteres kann nur vom HNO-Arzt oder Hörgeräte-Akustiker festgestellt
werden.
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