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Hörgeschädigte
Kinder bedürfen einer intensiven Förderung, wenn ihre soziale und
berufliche Integration gelingen soll.
Dies
bedeutet auch für die Eltern eine besondere Anstrengung, denn sie sind
durch die Behinderung ihres Kindes nicht nur psychisch erheblich
beansprucht, sondern auch zeitlich, denn sie haben viele Therapietermine
zu koordinieren – und Fachleute mit Gebärden- Sprachenkompetenz und guten
Kenntnissen der Gehörlosenkultur sind schwer zu finden. Nicht selten ist
dann der Punkt erreicht, an dem die Eltern „nicht mehr können“. Hier
kann eine Mutter- bzw. Vater-Kind-Kur effektiv weiterhelfen. In der
Mutter-Kind-Klinik Zorge im Südharz wird zu bestimmten Terminen eine
spezifisch auf die Bedürfnisse von Hörgeschädigten abgestimmte Therapie
angeboten.
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Eine Gebärdendolmetscherin
erleichtert die Kommunikation mit den Therapeuten. Die Mitarbeiter der
Klinik sind darüber hinaus geschult, den besonderen Problemen von Gehörlosen
Rechnung zu tragen und haben einen Grundkurs in Gebärdensprache
absolviert. Das Haus ist mit Faxgeräten und E-Mail- Anschlüssen
ausgestattet, so dass den großen und kleinen Patienten geeignete
Kommunikations- mittel mit der Außenwelt zur Verfügung stehen. Während
der Therapiezeiten der Mutter bzw. des Vaters wird das Kind betreut und
– je nach Bedarf – auch behandelt. Krankengymnastik, Haltungsturnen,
Angebote der Freizeit- und Abenteuerpädagogik, Kreativ- angebote,
Bewegungstherapie, Schwimmen im hauseigenen Schwimmbad oder auch
gemeinsame Mutter-Kind-Angebote fördern das gehörlose Kind in seinen
Kompetenzen und stärken so sein Selbstvertrauen – und das hilft dann
wiederum auch den Eltern.
Weitere
Informationen erhalten Sie hier.
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