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Kinder-Hörgeräte
nicht verstecken
Eltern
sollten die Schwerhörigkeit ihrer Kinder akzeptieren.
Nur so können auch die Kinder lernen, selbstbewusst mit ihrer Situation
umzugehen. Die Eltern sollten dem Kind keinesfalls das Gefühl geben,
einen Makel zu haben. Das fördert Minderwertigkeitsgefühle. Ein Kind
lernt nur, mit seiner Hörminderung umzugehen und seine Hörgeräte
anzunehmen, wenn auch seine Eltern dies tun.
Für hörgeminderte Kinder ist es
entscheidend, dass sie frühzeitig mit Hörgeräten versorgt werden und
diese auch regelmäßig tragen. Wenn
die Eltern - und damit auch das Kind - nicht zur Hörminderung und den Hörsystemen
stehen, treten Probleme auf. Hörgeräte werden dann oft nicht getragen.
Andere Menschen werden nicht über die Hörschwäche informiert.
Kommunikationsprobleme mit allen sozialen Folgen, wie Schulschwierigkeiten
und Vereinsamung, sind vorprogrammiert.
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Kinder möchten meist
bunte Hörgeräte haben. Bei dieser Wahl sollten Eltern ihre Kinder
unterstützen. Denn das offene
Zeigen der Hörsysteme ist zugleich ein Bekennen zu den Hörproblemen. Nur
das Zeigen und Benennen führt dazu, dass andere Menschen Rücksicht
nehmen können. Denn trotz großer Fortschritte in der Geräte-Technik
gibt es immer noch Situationen, in denen gutes Verstehen schwierig ist.
Wer klar macht, dass er hier ein Problem hat, beugt unangenehmen
Fehleinschätzungen vor: Wer etwas nicht verstanden hat, wird sonst für
unkonzentriert, begriffsstutzig oder dumm gehalten
Tipps für das
Sprechen mit hörgeminderten Kindern
Deutlich
sprechen, mit normaler Geschwindigkeit und Lautstärke.
Das Kind beim Sprechen anschauen, damit es den Gesichtsausdruck gut
erkennen und auch von den Lippen ablesen kann.
Das
Gesicht, vor allem den Mund, nicht mit der Hand oder einem Bart verdecken.
Nicht mit vollem Mund sprechen.
Wenn
etwas nicht verstanden wurde, nicht nur ein Wort, sondern den ganzen Satz
wiederholen. Wenn auch dann nicht verstanden wird, den Satz anders
formulieren. (dgk)
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