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Hörgeräte

Foto: Fördergemeinschaft Gutes Hören

Hörgeräte können ein gesundes Gehör nicht ersetzen. Aber sie sind zunehmend besser in der Lage, eine vorhandene Schwerhörigkeit zu kompensieren. Moderne Hörsysteme ermöglichen Hörerlebnisse, von denen man vor zehn Jahren kaum zu träumen wagte. Mit großem Einsatz wurde und wird an der Aufgabe gearbeitet, das Sprachverstehen zu verbessern, vor allem auch bei Störlärm. Darüber hinaus konnte das Wahrnehmen von Warnsignalen und Umweltgeräuschen verbessert werden.

Jedes Hörgerät enthält Mikrofon, Verstärker und Hörer. Vom Mikrofon werden die Schwingungen umgewandelt und über den Hörer (Lautsprecher) als verstärktes akustisches Signal wieder abgegeben. Die großen Kasten- oder Taschengeräte sind im Zeitalter der Miniaturisierung überflüssig geworden.

Hörsysteme der neuesten Genera- tion verwenden leistungsfähige Mikrochips. Das analoge elektrische Spannungssignal aus dem Mikrofon wird somit digitalisiert. Diese Daten werden wie in einem Computer verarbeitet. Über den Hörer gelangen sie dann wieder als akustisches Signal zum Gehör.

Bezüglich ihrer Technologie unterscheidet man
analoge Hörsysteme, manuell einstellbar
analoge Hörsysteme, digital programmierbar
volldigitale Hörsysteme
Analoge Hörsysteme werden mehr und mehr durch volldigitale Hörsysteme ersetzt.

Auf die Bauform bezogen, gibt es
Hinter-dem-Ohr-Geräte
Im-Ohr-Geräte