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Hören
kann "vergessen" werden
Der
Verlust des Hörvermögens ist oft ein schleichender Prozess und
wird
von den Betroffenen anfangs kaum wahrgenommen. „Bis Hörgeminderte etwas
gegen ihre
Hörprobleme
unternehmen, vergehen in der Regel bis zu zehn Jahre“, weiß Gerhard
Hillig vom
Hamburger
Forum Besser Hören. Viele Betroffene warten ab, ob sich die Hörprobleme
von
selbst
wieder legen. Diese Annahme ist jedoch falsch: Wer seine Hörprobleme auf
die lange
Bank
schiebt, verschenkt nicht nur wertvolle Zeit – sondern wird langfristig
immer schlechter
hören.
Bei Schwerhörigkeit werden die Hörbahnen nicht mehr effektiv genutzt:
Die Hörnerven
verlieren
ihre Funktion und leiten somit auch keine Signale an das Gehirn weiter.
Die Folge: Das
Gehirn
"vergisst" mit der Zeit viele Geräusche regelrecht und kann sie
nicht mehr interpretieren.
„Das
Hörzentrum im Gehirn „speichert“ Laute und Geräusche auch nach einer
auftretenden
Schwerhörigkeit
noch bis zu drei Jahre lang“, erklärt Gerhard Hillig. „Danach, spätestens
aber
nach
sieben bis zehn Jahren wird der Speicher jedoch gelöscht. Die Folge:
Eingehende Signale
können
nicht mehr dekodiert und in Informationen umgewandelt werden.“
Umso
wichtiger ist es, dass Betroffene bei Hörproblemen schnell handeln und
sich über die
Anpassung
moderner HörSysteme informieren. HörSysteme verstärken das noch
vorhandene
Resthörvermögen
und sorgen dafür, dass das Hörvermögen sich nicht noch weiter
verschlechtert.
Denn
nach der Anpassung von HörSystemen nehmen die Hörbahnen ihre Funktion
wieder auf –
und
versorgen das Gehirn auch wieder mit Signalen.
Erfolgt
die Anpassung von HörSystemen jedoch erst sehr spät, können auch mit Hörgeräten
eingehende
Signale nicht mehr problemlos in Information umgewandelt werden. „Selbst
Alltagsgeräusche,
die man früher jeden Tag gehört hat – wie z.B. das Surren des Kühlschranks
oder
die Lüftung des Computers – kann das Gehirn nicht mehr problemlos
entschlüsseln“, so
Gerhard
Hillig.
Hören
muss dann praktisch wieder neu erlernt werden. Viele Hörgeräte-Akustiker
bieten mit der
Anpassung
des ersten Hörgerätes auch ein Hörtraining an. Der Hörgeminderte wird
dabei
FORUM BESSER HÖREN
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Arbeiten
auf Kosten des Gehörs
(fbh) Lärmschwerhörigkeit
rangiert unter den Berufskrankheiten weiterhin an erster Stelle. Über fünf
Millionen Bundesbürger sind während ihrer Arbeitszeit hohen Lautstärken
ausgesetzt. Jährlich werden von den Berufsgenossenschaften über 6.000
neue Fälle von lärmbedingter Schwerhörigkeit anerkannt.
Viele Arbeitnehmer gehen
davon aus, dass allein der Arbeitgeber für den Schutz der
Mitarbeiter-Ohren verantwortlich sei. Dies ist jedoch nur bedingt richtig:
Der Arbeitgeber ist in erster Linie für die Reduzierung von Lärmquellen
am Arbeitsplatz, z.B. durch den Einbau von Schallschutzfenstern, zuständig.
Ab einem Dauerschallpegel von 85 dB - das entspricht ungefähr der Lautstärke
eines vorbeifahrenden Lastwagens in fünf Metern Entfernung - ist er außerdem
verpflichtet, einen entsprechenden Gehörschutz zur Verfügung zu stellen.
Für den tatsächlichen
Gebrauch des Gehörschutzes ist jeder Arbeitnehmer jedoch selbst
verantwortlich. Untersuchungen zeigen, dass zwei von drei Arbeitnehmern
keinen Gehörschutz tragen. Die Gründe: Bequemlichkeit oder einfach
Unkenntnis über die Folgen.
Hörschäden, die durch Lärm
hervorgerufen werden, stellen sich oft schleichend ein und macht sich in
der Regel erst nach zehn Jahren bemerkbar. Dann ist die Hörminderung
jedoch nicht mehr rückgängig zu machen. Sind die Haarsinneszellen im
Innenohr erst einmal zerstört, können sie nicht „repariert", das
ursprüngliche Hörvermögen nicht mehr hergestellt werden. Vorbeugung ist
daher das A und O, um Lärmschwer-hörigkeit zu vermeiden.
Ihr Hörgeräteakustiker informiert Sie
ausführlich über unterschiedliche Arten des Gehörschutzes.
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Hörschäden
erkennen
Eine Hörschwäche
erkennt man nicht einfach so. Denn häufig tritt sie schleichend auf und
ihre Entwicklung zieht sich über viele Jahre hin. Meist sind es dann
Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen, die es zuerst merken, wenn
jemand nicht mehr ganz Ohr ist und sich immer mehr von seiner Umwelt
isoliert. Zum Beispiel weisen Nachbarn auf die hohe Lautstärke des
Fernsehers hin. Oder man überhört das Telefon oder das Klingeln an der
eigenen Haustür. Und das immer häufiger. Diese Signale sollte man ernst
nehmen. Typische Anzeichen für Hörschwächen:
• Fernsehen oder Radio so laut
drehen, dass andere sich beschweren
• sich beim Hören sehr anstrengen und konzentrieren müssen
• bei Unterhaltungen ständig missverstehen
• ein Ohr bevorzugen
• ständig Menschen bitten, etwas Gesagtes noch einmal zu wiederholen
• sich aus sozialen Kontakten zurückziehen.
Sobald man solche Signale bei sich oder anderen feststellt, gibt es nur
einen Weg:
Den Gang zum Hörakustiker oder zum
Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Arzt.
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Aufputschmittel
gegen Dauerlärm
Dauerlärm
belastet nicht nur das Nervensystem, sondern ist auch ein Risikofaktor bei
der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Umweltmediziner
Professor Christian Maschke vom Robert-Koch-Institut in Berlin hat
herausgefunden, dass Menschen unter chronischer Lärmbelästigung mehr
Alkohol und Kaffee trinken, mehr rauchen und mehr Arzneimittel schlucken.
Außerdem ziehen sie sich in geschlossene Räume zurück, was zu
Bewegungsmangel führt. Diese Verhaltensweisen können neben lärmbedingten
Schlafstörungen Hypertonie, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Veränderungen
im Immunsystem zur Folge haben sowie zur Entwicklung von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen.
Quelle: DAK-Magazin „Fit"
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Senioren
leben "kariesgefährlich"
(za)
Das Geschmacksempfinden verändert sich im Lauf des Älterwerdens. Auch
die geringere Speichelproduktion im Alter führt dazu, dass die Ernährungsgewohnheiten
sich verschieben, wie Prof. Dr. Elmar Hellwig aus Freiburg betont.
Nahrung, die kaum gekaut werden muss, wie Milchreis oder Griesbrei, stehen
dann öfter auf dem Speiseplan. Diese Mahlzeiten sind süß und klebrig.
Außerdem, so Prof. Hellwig, können ältere Menschen durch die
nachlassende manuelle Geschicklichkeit schwer zugängliche Stellen im Mund
nicht mehr so gut sauber halten. Dies alles begünstigt das Entstehen von
Karies. Hellwig rät Senioren bei Mundtrockenheit, mit dem Essen auch
kleine Schlucke Wasser zu sich zu nehmen, um das Kauen zu erleichtern. Als
Zwischenmahlzeit sollte man zu zuckerfreien Produkten greifen. Auf saure
Bonbons sollten Senioren ganz verzichten.
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Kostenlose Sprechstunde bei Hörproblemen
Was ist zu tun, wenn das Hörvermögen
nachlässt? An wen kann man sich bei Hörproblemen wenden? Was leisten
moderne HörSysteme? Für alle, die Antworten
auf diese und weitere Fragen suchen, hat das Forum Besser Hören ab sofort
ein offenes Ohr:
Jeden Montag von 15 bis 17 Uhr haben Menschen mit Hörminderungen
und deren Angehörigen die Möglichkeit, unter 0800 – 360 9 360
Fragen zum Thema „Hörprobleme und Moderne HörSysteme" zu stellen.
Die Fragen werden von einer Hörgeräte-Akustikerin
individuell beantwortet. Der Anruf ist kostenlos.
„Die anonyme Telefonsprechstunde soll eine erste Anlaufstelle für all
diejenigen sein, die sich aktiv mit Hörproblemen
auseinandersetzen wollen, aber den Gang zum HNO-Arzt oder
Hörgeräte-Akustiker noch scheuen", beschreibt Gerhard Hillig vom
Forum Besser Hören den neuen Service.
Wer nicht zum Telefonhörer greifen möchte, kann sich auch schriftlich
unter 040-28401340 (Fax) oder per eMail unter info@forumbesserhoeren.de
an das Forum Besser Hören wenden.
Die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema gibt es auch zum Nachlesen:
Das Faltblatt „Moderne HörSysteme:
Das sollten Sie wissen" ist ab sofort beim Hörgeräte-Akustiker
oder beim Forum Besser Hören, Spadenteich 1,
20099 Hamburg kostenlos erhältlich.
FORUM BESSER HÖREN
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Schulweg: Tipps für Eltern
„Auf dem Schulweg verunglückten in
Deutschland im Jahr 2000 rund 140.200 Kinder, davon etwa 61.500 bei Unfällen
im Straßenverkehr", sagt Rainer Hessel, Geschäftsführer der
Deutschen Verkehrswacht.
Sicher zur Schule - Tipps für
Eltern:
• Die Spielumgebung der Kinder
auf Gefahren hin überprüfen. Grenzen der Spielbereiche müssen
abgesteckt und erklärt werden.
• Kleinere Gehwege sollten immer wieder eingeübt werden.
• Das Gelernte sollte immer wieder überprüft werden. Das Kind sollte
sein eigenes Verhalten den Erwachsenen erklären. So können Erwachsene
sicher sein, dass sie verstanden wurden.
• Kinder sollten nicht zu früh im Straßenverkehr Rad fahren. Zum Üben
regelmäßig Radtouren unternehmen.
• Erwachsene sollten Kindern ein Vorbild sein, denn Kinder ahmen
falsches Verhalten schnell nach.
• Kinder dürfen nur in geeigneten Kindersitzen im Auto mitgenommen
werden und sollten immer auf der Gehwegseite aussteigen.
• Eltern sollten ihr Kind nicht zu früh allein dem Straßenverkehr überlassen,
egal, wie sicher es auch schon zu sein scheint.
Weitere Tipps, Informationen
und auch Übungsmaterialien gibt es bei der Deutschen Verkehrswacht, Am
Pannacker 2, 53340 Meckenheim bei Bonn, Telefon: 02225/884-0.
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Wegen Kopfschmerzen suchte
eine Griechin (33) ihren Arzt auf. Der Doktor staunte nicht schlecht: Im
Ohr der Frau entdeckte er eine Spinne. „Ich war überrascht, als ich ein
Spinnennetz sah, und plötzlich bemerkte ich eine Bewegung", sagte
Dr. Evangelos Gollas. Die Patientin habe ihm erzählt, sie sei auf einem
Motorroller gefahren und habe plötzlich ein komisches Gefühl im Ohr
gehabt.
Quelle: Rhein-Zeitung
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Tee gegen Tinnitus
In seiner Fernsehsendung „Hobbythek"
empfiehlt Jean Pütz einen Beruhigungstee gegen Tinnitus zum
Selbstmischen.
Das Rezept: Je 25 Gramm
• Hopfen
• Lavendelblüten
• Melissen und
• Passionsblumenkraut
Für eine Tasse nimmt man ein bis zwei Teelöffel dieser Mischung und lässt
den Tee 5 bis 10 Minuten ziehen.
Wenn Sie dieses Rezept probieren, würde uns Ihre Erfahrung interessieren.
Schreiben Sie bitte eine E-Mail,
damit wir Ihre Erfahrungen auch an andere Leser weitergeben können
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